Mrz 18 2012

spannende BPM – Veranstaltungen in 2012

Tag: VeranstaltungenYves Mollenhauer @ 14:39



An dieser Stelle möchte ich auf BPM Veranstaltungen für dieses Jahr hinweisen. Es geht mir auch immer so, dass gerade die spannenden Veranstaltungen, die ich gerne besuchen möchte, irgendwie zeitlich nicht in meinen Kalender passen. Und natürlich kann man nicht zu jeder Veranstaltung gehen – ein bisschen arbeiten muss man ja auch noch!

Jedoch als interessierte BPMler sind meiner Meinung ein bis zwei Termine im Jahr Pflicht.

So findet der 7. gfo-Process Solutions Day (PSD) am 15. und 16.05.2012 in Frankfurt statt. Alle Informationen und die Möglichkeit sich gleich anzumelden findet man auf der eigenen Website www.psd2012.de oder auf der Website der gfo.

Auch kann man dort wieder direkt mit BPM – Lösungs- und Dienstleistungsanbieter ins Gespräch kommen.

Genauso weiß ich direkt vom Veranstalter camunda, dass es auch in diesem Jahr eine BPMCon 2012 in Berlin geben wird. Nach letzten Insider – Informationen soll die BPMCon 2012 am 14.September stattfinden. Derzeit gibt es noch keine weiteren Informationen bzw. ich habe im Netz nichts gefunden. Man kann sich aber direkt an camunda wenden. Wen interessiert, wie die letzte und auch erste BPMCon 2011 war, findet auf der http://www.bpm-guide.de mit der Suche nach BPMCon alle Vorträge, Workshops, die Keynote usw.

Im letzten Jahr fand die ProcessWorld 2011 am 31. Mai bis 01. Juni in Berlin statt. Wer in diesem Jahr die ProcessWorld besuchen will, kann dies vielleicht gleich mit einem kleinen Urlaub in Florida verbinden. Die ProcessWorld 2012 findet vom 15. bis 17. Oktober 2012 im Hilton Orlando Bonnet Creek, Orlando, Florida statt. Erste Informationen findet man auf dieser Website http://www.softwareag.com/special/pw2012/process_world_2012.html.


Mrz 03 2012

Enterprise BPM wow – das brauch ich auch!

Tag: BPM-AllgemeinYves Mollenhauer @ 16:32



Jedes Jahr ruft die Technologie Welt zur weltgrößten Messe nach Hannover – so auch dieses Jahr wieder vom 06. bis 10. März.

Sucht man nach dem Begriff „BPM“ auf der Website der Cebit, dann bekommt man eine schier unglaubliche Trefferliste. Es ist Wahnsinn wie viele Hersteller von Lösungen den Begriff BPM mit in ihre Produkte und Dienstleistungen aufgenommen haben.

Hieraus lässt sich ableiten, dass der Bedarf an BPM Lösungen in den Unternehmen enorm sein muss. Was bei anderen Softwarelösungen bereits lange etabliert ist, findet man jetzt auch bei BPM. Das für mich extrem strapazierte Wort „Enterprise“ darf natürlich nicht fehlen.

Natürlich decken viele, ja sogar sehr viele Hersteller der Lösungen den gesamten BPM Lebenszyklus ab.

  • Was brauchen aber die Unternehmen?
  • Sind die Unternehmen so soweit, dass viele ihrer Prozesse automatisiert werden können?
  • Kennen die Unternehmen speziell die Prozesse, die bereit sind und wo es Sinn macht einen entsprechenden Automatisierungsgrad zu realisieren?

 

Ich bin mir da nicht wirklich sicher – nein meine Erfahrung zeigt mir, dass viele Unternehmen erst ganz am Anfang stehen. Es sind oft die Prozesse, die für das Unternehmen essentiell sind, gar nicht oder nur mit einer wagen Vermutung bekannt.

Daraus folgt, dass die Unternehmen sich erst einmal – intensiv – mit der Bestandsaufnahme beschäftigen müssen. Das Identifizieren der immens wichtigen Prozesse fürs Unternehmen sollte an erster Stelle stehen – und es ist auch wichtig sich klar zu machen – warum diese Prozesse denn fürs Unternehmen so wichtig sind.

Erst dann kann es darum gehen diese aufzunehmen und zu analysieren um dann einen Zielprozess zu gestalten. Auch ist es wichtig im Vorfeld darüber nachzudenken, was man mit der ganzen BPM Thematik denn erreichen will – ein ganzheitliches Bild sich verschaffen – ja eine Strategie für Business Process Management im Unternehmen zu entwickeln.

Alle nachfolgenden Aktivitäten sollten sich dann konsequent an dieser Strategie ausrichten.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt was hat das denn bitteschön mit BPM Lösungen in technischer Hinsicht zu tun. Ich meine sehr viel!
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Feb 25 2012

Kleine Bücherauswahl: Geschäftsprozessmanagement & BPMN

Tag: Bücher zu BPM & CoYves Mollenhauer @ 14:31



Praxishandbuch Prozessmanagement
ISBN: 978-3921313756
Autor: Guido Fischermanns
Preis: 29,00 EUR bei Amazon
http://www.amazon.de/Praxishandbuch-Prozessmanagement-Guido-Fischermanns/dp/3921313759/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1267539117&sr=8-1

Vom Geschäftsprozess zum Workflow, Ein Leitfaden für die Praxis
ISBN: 978-3446414822
Autor: Jakob Freund und Klaus Götzer
Preis: 49,90 EUR bei Amazon
http://www.amazon.de/Vom-Gesch%C3%A4ftsprozess-Workflow-Leitfaden-Praxis/dp/3446414827/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1267539059&sr=8-1

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Feb 18 2012

Rien ne va plus

Tag: BPM-AllgemeinYves Mollenhauer @ 21:27



Nichts geht mehr ohne die Berücksichtigung von Geschäftsprozessen. Wenn es in Unternehmen zum Beispiel um die Einführung von Softwarelösungen wie ERP, CRM oder DMS geht, kommt man um die intensive Auseinandersetzung mit den Geschäftsprozessen nicht mehr herum – UND DAS IST AUCH GUT SO!

Es scheinen die Zeiten vorbei zu sein, dass es den Unternehmen reichte, sich lang und breit mit der Darstellung (der sogenannten Modellierung), der Abstimmung (alle Beteiligten müssen dem Prozess zustimmen wie er dargestellt ist) und der Freigabe / verbindlichen Veröffentlichung (z.B. als Arbeitsanweisung im Organisationshandbuch oder im Intranet) zu beschäftigen.

Aus leidvoller eigener Erfahrung, kann ich nur >>>Gott sei Dank<<< sagen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als ich einmal einen Prozess modelliert und mit drei oder vier Abteilungen abstimmen musste. Bis dieser Prozess dann endlich als verbindlich verabschiedet und im Intranet veröffentlicht war, dauerte es über 4 Monate. Das in dieser Zeit nach veralteten Vorgaben gearbeitet wurde – was allen durchaus bewusst war – war egal.

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Jan 08 2012

Tacheles reden: Strategisches & Operatives Prozessmanagement

Tag: BPM-AllgemeinYves Mollenhauer @ 14:09



Noch vor dem Jahreswechsel hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einem mittelständischen Unternehmer, der mich darauf ansprach – er wolle in 2012 sich intensiv mit seinen kritischen Geschäftsprozessen im Unternehmen befassen.

Er habe schon mal ein erstes informatives Gespräch mit einem Prozessberater geführt, jedoch irgendwie nicht so richtig verstanden, wovon der Berater da gesprochen hat.

Da müssen wir halt mal im neuen Jahr „Tacheles reden“ – meinte er zu mir.

Kennen Sie dass?

Da wird vom strategischen Prozessmanagement gesprochen und wie wichtig eine ganzheitliche Ausrichtung des Unternehmen auf die Prozesse ist. Wenn man dann jedoch etwas genauer nachfragt, was denn nun eigentlich mit strategischem und operativem Prozessmanagement ganz konkret gemeint ist, bekommt man oft schwammige Antworten.

Genauso geht es einem durchaus auch bei der Formulierung „kritische Geschäftsprozesse“!

  • Was bedeutet dies?
  • Welches sind die kritischen Geschäftsprozesse im Unternehmen?
  • Wie ermittelt man seine „kritischen“ Geschäftsprozesse?

Diese Fragen kurz und verständlich zu beantworten – ja darum geht es.

Ich möchte im ersten kleinen Artikel in 2012 versuchen, kurz und verständlich, Strategisches und Operatives Prozessmanagement zu beschreiben und voneinander abgrenzen.

Und damit ich nicht zu viel schwafle, lass ich lieber Bilder sprechen. Die nachfolgende Grafik zeigt – worum es beim „Strategischen Prozessmanagement“ geht.

Nach meiner Meinung kann die sogenannte ganzheitliche Beschäftigung mit den Unternehmensprozessen nur dann nachhaltig und dauerhaft erfolgreich sein, wenn man zuerst eine Unternehmens Prozess Strategie entwickelt – orientiert an den Unternehmenszielen -  diese im Unternehmen sehr fest verankert und sich dann daran macht die Geschäftsprozesse entsprechend der Bedeutung (kritisch/wichtig) fürs Unternehmen operativ umzusetzen.

Also sich dem „Operativen Prozessmanagement“ widmet. Die nachfolgende Grafik zeigt – worum es dabei geht.

So wie die Grafik es zeigt, ist „Operatives Prozessmanagement“ nicht einfach irgendwann mal beendet – es ist vielmehr ein Kreislauf der immer wieder durchlaufen wird.

Prozesse haben eine ganz spezielle Eigenschaft – Prozesse sind dynamisch. Diese Eigenschaft zwingt uns dazu, sich kontinuierlich mit den Prozessen im Unternehmen auseinander zu setzen.

 

 

Natürlich verändern sich auch Unternehmensziele und Strategien – normalerweise jedoch nicht mit der Dynamik, wie es die operativen Prozesse tun.

Wenn doch – stimmt grundsätzlich im Unternehmen etwas nicht!


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